Dorfbaum
24 Fortsetzung von vorhergehender Seite) wangspause nach medizinischer Behandlung m vorgetäuschte Verletzungen („Schauspielerei“) zur Zeitschinderei unattrak- iv zu machen, wurde eine „Abkühlregel“ verankert. Muss ein Akteur auf dem eld medizinisch behandelt werden, ist er im Anschluss verpflichtet, eine Mi- ute lang auf der Bank zu warten, bevor er das Spielfeld wieder betreten darf. Beispiel: Ein gegnerischer Verteidiger sinkt nach einem harmlosen Zwei- kampf schreiend zu Boden, um den Spielfluss zu brechen. Die Betreuer lau- fen auf den Platz und versorgen ihn. Sobald das Spiel weitergeht, steht der Spieler zwar wieder schmerzfrei, muss aber geschlagene 60 Sekunden lang draußen zuschauen. Seine Mannschaft agiert in dieser Phase in Unterzahl – ein hohes Risiko! Ausnahmen gelten natürlich weiterhin bei schweren Fouls mit Kartenfolge oder bei Torhütern. chmuck abdecken erlaubt ine erfreuliche Nachricht für alle Modebewussten und Abergläubischen auf em Platz: Das absolute Schmuckverbot ist leicht gelockert worden. Eheringe, leine Stecker oder Freundschaftsbänder müssen nicht mehr zwingend abge- egt werden, sofern sie sicher und flach abgedeckt sind. Beispiel: Ein Spieler bekommt seinen frisch anprobierten Ehering partout nicht vom Finger. Früher durfte er so nicht auflaufen. Jetzt darf er den Ring mit einem elastischen Sporttape lückenlos und sauber abkleben. Sieht der Schiedsrichter, dass davon keine Gefahr für Gegenspie- ler ausgeht, gibt er grünes Licht. Schwere Halsketten oder klobige Ringe bleiben aus Sicherheitsgründen natür- lich weiterhin komplett tabu. I E REDAKT ION Dorfbuam gegr. 1968
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