Aktuelles

Endstand 2:2: Punktgewinn in Rosenheim!

Marco Stefandl feiert Torpremiere! Das Duell im Jahnstadion zu Rosenheim konnte aufgrund der unklaren Wetterlage erst verspätet angepfiffen werden.

Die SpVgg Hankofen-Hailing hat sich am 3. Spieltag der Bayernliga Süd beim TSV 1860 Rosenheim einen verdienten Auswärtspunkt erkämpft. Nach der wetterbedingten Verzögerung des Anpfiffs gerieten die Dorfbuam durch Treffer von Liam Markulin (26.) und Edis Muhameti (28.) innerhalb weniger Minuten mit 0:2 in Rückstand.

Doch die Mannschaft um Kapitän Sebastian Maier bewies erneut große Moral. Kurz nach dem Seitenwechsel verkürzte Neuzugang Marco Stefandl per Strafstoß auf 1:2 und erzielte damit sein erstes Pflichtspieltor im Trikot der SpVgg. In der 63. Minute sorgte Tobias Lermer schließlich mit dem 2:2 für den verdienten Ausgleich. Dank einer starken zweiten Halbzeit nimmt Hankofen-Hailing somit einen wichtigen Zähler aus Rosenheim mit.

Ausblick: das nächste Heimspiel der SpVgg Hankofen-Hailing geht im Maierhofer Bau-Stadion am Samstag, 8. August, gegen den TSV Kottern über die Bühne (13.30 Uhr).

TSV 1860 Rosenheim – SpVgg Hankofen-Hailing 2:2 (2:0).

1:0 Liam Markulin (26.), 2:0 Edis Muhameti (28.), 2:1 Stefandl (52./Strafstoß), 2:2 Tobias Lermer (63.).

Schiedsrichter: Fabian Büchner (FC Mariakirchen).

Zuschauer: 191.

SpVgg Hankofen-Hailing: Maier – Ertel, Nittnaus, Pichlmeier, Troffer (46. Zormeier), Käufl, Lummer (46. Berk), Wagner B., Gayring (81. Weidlich), Lermer, Stefandl.

Fr. 19.00 Uhr / Auswärts in Rosenheim.

Nach dem verdienten 2:0-Heimerfolg gegen den FC Ismaning wartet auf die SpVgg Hankofen-Hailing die nächste Bewährungsprobe. Am Freitagabend (19.00 Uhr) gastieren die „Dorfbuam“ am dritten Spieltag der Bayernliga Süd beim ambitionierten Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim. Das Ziel ist klar: Dem ersten Saisonsieg sollen nun auch die ersten Auswärtspunkte folgen.

Personell kann Cheftrainer Tobias Beck nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Torhüter Patrik Neumayer, der aufgrund eines Muskelbündelrisses im Oberschenkel weiterhin ausfällt, stehen alle Spieler zur Verfügung.

Mit dem TSV 1860 Rosenheim wartet allerdings eine Mannschaft, die für die Niederbayern nur schwer einzuschätzen ist. Das letzte Aufeinandertreffen liegt bereits einige Jahre zurück, weshalb die Gastgeber für die Hankofener in gewisser Weise eine unbekannte Größe darstellen. Entsprechend warnt Tobias Beck davor, den Aufsteiger auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wir wissen ehrlich gesagt nicht genau, was uns erwartet. Einfach wird es nicht. Wenn wir aber unsere Qualitäten auf den Platz bringen, bin ich sehr zuversichtlich.“

Die Rosenheimer wollen ihrerseits vor heimischem Publikum den ersten Sieg der neuen Spielzeit feiern. Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Schalding-Heining musste sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg zuletzt mit 0:2 beim FSV Pfaffenhofen geschlagen geben. Auch wenn unter anderem Lucas Gratt, Johann Ngounou Djayo und Lucian Schirbl fehlen werden, geht der Aufsteiger mit viel Selbstvertrauen in sein zweites Heimspiel.

Der Respekt vor den „Dorfbuam“ ist in Rosenheim jedenfalls groß. „Hankofen war gegen Erlbach die bessere Mannschaft und hat unglücklich verloren. Der Sieg gegen Ismaning war absolut verdient. Wir sind gewarnt, aber zuhause muss man uns erst einmal schlagen. Wir freuen uns auf das zweite Heimspiel“, erklärt Schellenberg.

Bemerkenswert: Mit dem FC Ismaning hatten es beide Teams bereits in dieser Saison zu tun. Während Hankofen den Oberbayern in der Liga mit 2:0 die Grenzen aufzeigte, setzte sich Rosenheim in der ersten Totopokalrunde mit 2:1 durch und löste das Ticket für die nächste Runde.

Für die Beck-Elf bietet sich nun die Chance, den positiven Trend der vergangenen Woche zu bestätigen. Der Auftritt gegen Ismaning war über weite Strecken überzeugend, wenngleich die Mannschaft phasenweise noch etwas verkrampft wirkte. Genau dort möchte der Trainer ansetzen.

„Die Jungs hatten sich selbst etwas Druck aufgebürdet. Das hat man gemerkt. Nach wie vor befinden wir uns in der Findungsphase. Das muss man der in Teilen neu formierten Mannschaft zugestehen. Mit der Zeit wird die Sicherheit kommen, davon bin ich überzeugt. Dabei helfen Erfolgserlebnisse natürlich am meisten“, blickt Tobias Beck optimistisch auf die kommenden Wochen.

Mitfahrt im Teambus
Wer die „Dorfbuam“ auch auswärts unterstützen möchte, kann bequem im Mannschaftsbus mitreisen. Der Fahrpreis beträgt 15 Euro pro Person (Eintrittskarte nicht inklusive), eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Abfahrts- und Zusteigezeiten:

* 14.45 Uhr: Maierhofer Bau-Stadion, Hankofen

* 15.00 Uhr: Gottfrieding

* 15.20 Uhr: Autobahnraststätte Essenbach

Ausblick
Nach dem Gastspiel an der Mangfall kehren die „Dorfbuam“ eine Woche später wieder ins heimische Maierhofer Bau-Stadion zurück. Am Samstag, 8. August, ist der TSV Kottern zu Gast. Anstoß der Partie ist um 13.30 Uhr.

Maier, Serowiec – Stockinger, Troffer, Ertel, Löffler, Nittnaus, Pichlmeier, Schneider, Berk, Hodo, Käufl, Lummer, Wagner, Stefandl, Weidlich, Zormeier, Gayring, Hanula, Lermer, Mittig.

Dorfbuam bezwingen Ismaning mit 2:0!

Arbeitssieg im Maierhofer Bau-Stadion.

Bayernliga Süd: die Spielvereinigung Hankofen-Hailing hat am Freitagabend einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Vor über 400 Zuschauern im Maierhofer Bau-Stadion setzte sich die Elf mit 2:0 gegen den FC Ismaning durch und durfte sich am Ende über drei verdiente Punkte freuen.

Dabei begann die Partie alles andere als nach Wunsch für die Gastgeber. Der FC Ismaning erwischte den besseren Start und erspielte sich in der Anfangsviertelstunde mehrere hochkarätige Torchancen. Mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss hätten die Gäste zu diesem Zeitpunkt durchaus mit 2:0 oder sogar 3:0 in Führung liegen können. Die Dorfbuam hatten in dieser Phase allerdings das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite und überstanden die Druckphase ohne Gegentor. Mit zunehmender Spieldauer fand Hankofen jedoch immer besser in die Begegnung. Die Mannschaft agierte nun präsenter in den Zweikämpfen und setzte offensiv erste Akzente. In der 27. Minute wurde die Leistungssteigerung belohnt: Baran Berk brachte die Hausherren mit seinem ersten Saisontreffer mit 1:0 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Dorfbuam die Partie zunehmend und ließen defensiv deutlich weniger zu. In der 60. Minute sorgte Tobias Lermer schließlich für die Vorentscheidung. Mit dem 2:0 stellte er die Weichen endgültig auf Heimsieg.

Am Ende stand ein verdienter Erfolg für die Spielvereinigung Hankofen-Hailing. Es war sicherlich kein fußballerischer Leckerbissen, doch letztlich zählen die drei Punkte. Oder anders gesagt: Es muss nicht immer schön sein – manchmal reicht ein ehrlicher Arbeitssieg.

Ausblick: am Freitag, 31. Juli, gastiert die SpVgg Hankofen-Hailing bei Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim (19.00 Uhr).

SpVgg Hankofen-Hailing – Fußball-Club Ismaning e.V. 2:0 (1:0).

Schiedsrichter: Felix Haggenmüller (FC Wiggensbach).

Zuschauer: 405.

1:0 Baran Berk (27.), 2:0 Tobias Lermer (60.).

SpVgg Hankofen-Hailing: Maier – Nittnaus, Pichlmeier, Stockinger (56. Wagner), Troffer, Berk (74. Weidlich), Käufl (56. Gayring), Lummer, Lermer, Stefandl (86. Hanula), Zormeier (56. Ertel).

Dorfbuam empfangen den FC Ismaning.

Für die SpVgg Hankofen-Hailing steht am Freitagabend das erste Bayernliga-Heimspiel der Spielzeit 2026/27 auf dem Programm. Im Maierhofer Bau-Stadion gastiert ab 18:30 Uhr der FC Ismaning. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Felix Haggenmüller.

Der Saisonstart verlief für die Dorfbuam bislang nicht nach Wunsch. Zum Ligaauftakt musste sich die Mannschaft von Tobias Beck beim ambitionierten SV Erlbach mit 0:3 geschlagen geben. Das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf allerdings nur bedingt wider. Vor allem im ersten Durchgang war Hankofen über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, ließ jedoch mehrere hochkarätige Torchancen ungenutzt. Drei Tage später folgte in der ersten Runde des bfv-Totopokals das Aus beim benachbarten FC Dingolfing. Trotz eines engagierten Auftritts unterlag die Spielvereinigung mit 2:4.

Gegner im Fokus
Auch der FC Ismaning musste zuletzt einen Rückschlag verkraften und schied ebenso wie Hankofen in der ersten Runde des bfv-Totopokals aus. In der Liga hat der FCI den Dorfbuam allerdings bereits einen Punkt voraus. Am vergangenen Dienstag erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Xhevat Muriqi ein torloses Unentschieden gegen den FSV Pfaffenhofen/Ilm. „Das 0:0 war eine kleine Standortbestimmung. Wo man wirklich steht, sieht man aber erst nach einigen Spieltagen. Gegen Pfaffenhofen hat uns das entscheidende Tor gefehlt – das wollen wir nun gegen Hankofen nachholen“, erklärt Muriqi.

Der 52-Jährige reist dabei gerne an den Reißinger Bach: „Mir hat es hier schon als Spieler immer gefallen, später auch als Trainer. Die Zuschauer sind nah dran und sorgen für eine tolle Atmosphäre. Das Stadion wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt – darauf freue ich mich.“ Personell konnte Ismaning die Partie gegen Pfaffenhofen weitgehend unbeschadet überstehen. Kleinere Blessuren gehören laut Muriqi zum Alltag, größere Ausfälle gibt es derzeit nicht.

Dorfbuam-Trainer Tobias Beck kennt die Stellschrauben, an denen seine Mannschaft drehen muss. Niederlagen beschäftigen den Spielertrainer oft noch lange nach dem Schlusspfiff – entsprechend groß ist der Ehrgeiz, nun die ersten Punkte einzufahren. Klar ist aber auch: Die Mannschaft muss ihre individuellen Fehler minimieren und sowohl defensiv als auch offensiv konsequenter auftreten. Verzichten muss die Spielvereinigung dabei auf Torhüter Patrik Neumayer. Der 19-Jährige fällt mit einer Oberschenkelverletzung vorerst aus. Hinter dem Einsatz von Offensivspieler Tobias Gayring steht aufgrund einer Erkältung beziehungsweise Grippe weiterhin ein Fragezeichen.

Dennoch blickt Beck optimistisch auf die Heimaufgabe: „Wir denken positiv, weil wir wissen und auch gezeigt haben, dass wir es können. Jetzt müssen wir unsere guten Ansätze konsequent in Ergebnisse ummünzen und in beiden Strafräumen klarer agieren. Einfache Fehler müssen wir abstellen. Wir wollen zu Hause unbedingt ein positives Ergebnis erzielen. Dabei hoffen wir natürlich auch auf die Unterstützung unserer Fans. Je mehr Zuschauer uns den Rücken stärken, desto besser. Da wir schon länger nicht mehr gegen Ismaning gespielt haben, ist eine genaue Einschätzung des Gegners allerdings nicht ganz einfach.“ Zusätzliche Motivation dürfte der Besuch der MAXIMAL RADIO-Muntermacher Jörg Hubloger und Alex Ammer liefern, die das Heimspiel begleiten werden.

Ausblick: Bereits am Freitag, 31. Juli, steht für die SpVgg Hankofen-Hailing die nächste Auswärtsaufgabe an. Dann gastieren die Dorfbuam um 19:00 Uhr beim Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim.

Totopokal: 2:4-Niederlage in Dingolfing.

Die SpVgg Hankofen-Hailing ist in der 1. Hauptrunde des Totopokals ausgeschieden. Beim FC Dingolfing musste sich die Elf von Trainer Tobias Beck mit 2:4 geschlagen geben und verpasste damit den Einzug in die nächste Runde.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und stellten früh die Weichen auf Sieg. Marcel Müller brachte den FC Dingolfing bereits in der 8. Minute in Führung und erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0. Kurz vor dem Seitenwechsel keimte bei der SpVgg nochmals Hoffnung auf, als Baran Berk in der 44. Minute den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielte.

Nach der Pause legten die BMW-Städter jedoch erneut nach. Mit seinem dritten Treffer des Tages verwandelte Marcel Müller in der 67. Minute einen Strafstoß zum 3:1. Nur zwei Minuten später erhöhte Felix Rem auf 4:1 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Tobias Lermer gelang in der 78. Minute zwar noch das 4:2, mehr als Ergebniskosmetik war der Treffer jedoch nicht.

Sein Debüt im Trikot der SpVgg Hankofen-Hailing feierte Neuzugang Lukas Weidlich. Der 18-jährige wurde in der 75. Minute für Michael Lummer eingewechselt und absolvierte damit seine ersten Pflichtspielminuten für die Dorfbuam.

Ausblick: Bereits am Freitag, 24. Juli, richtet sich der Fokus auf den Auftakt in der Bayernliga vor heimischer Kulisse. Die SpVgg Hankofen-Hailing empfängt den FC Ismaning. Anstoß im Maierhofer-Bau-Stadion ist um 18.30 Uhr.

FC Dingolfing – SpVgg Hankofen-Hailing 4:2 (2:1)

Tore: 1:0, 2:0 Marcel Müller (8./30.), 2:1 Baran Berk (44.), 3:1 Marcel Müller (67., Foulelfmeter), 4:1 Felix Rem (69.), 4:2 Tobias Lermer (78.).

Schiedsrichter: Xaver Scheungrab (FC Aunkirchen).

Zuschauer: 424.

SpVgg Hankofen-Hailing: Neumayer – Ertel, Pichlmeier, Schneider, Stockinger (90.+1. Mittig), Berk (60. Brian Wagner), Käufl, Lummer (75. Weidlich), Gayring (75. Hanula), Stefandl, Zormeier (60. Lermer).

Totopokal-Auftakt in Dingolfing: Dorfbuam wollen in Runde zwei einziehen.

Für die SpVgg Hankofen-Hailing steht am heutigen Sonntag die erste Runde im Totopokal auf dem Programm. Ab 14.30 Uhr gastieren die Dorfbuam beim FC Dingolfing und wollen dabei den Einzug in die nächste Runde perfekt machen.

Die Erinnerungen an das bislang letzte Pokalduell in der BMW-Stadt sind durchaus positiv: Am 7. August 2024 setzte sich die SpVgg ebenfalls in der ersten Totopokal-Runde mit 2:1 beim FC Dingolfing durch. An diesen Erfolg möchte der Bayernligist nun anknüpfen, weiß jedoch um die Schwere der Aufgabe. Die Gastgeber zählen auch in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis der Landesliga Mitte und werden den Dorfbuam alles abverlangen.

Für zusätzliche Brisanz sorgt der Blick auf den Kader des FC Dingolfing. Mit Christoph Laimer, Stefan Lemberger, Daniel Hofer und Ben Kouame stehen gleich vier ehemalige Hankofener im Aufgebot der Gastgeber und treffen auf ihren Ex-Klub.

Beim FC Dingolfing gibt es vor der Partie allerdings noch Fragezeichen hinter zwei wichtigen Personalien. Kapitän Florian Büchner sowie Ex-Hankofener Christoph Laimer sind angeschlagen. Ob das Innenverteidiger-Duo rechtzeitig fit wird, soll sich erst kurzfristig entscheiden. „Wir werden da sicherlich kein Risiko eingehen“, erklärt FCD-Coach Seidl. Bis auf Youngster Adrian Reif und den sich noch im Aufbautraining befindenden Maximilian Wilhelm kann der Landesligist ansonsten auf seinen nahezu kompletten Kader zurückgreifen.

Auch bei der SpVgg Hankofen-Hailing könnte Trainer Tobias Beck aufgrund der englischen Woche personell rotieren. Nach dem zweiten Pflichtspiel innerhalb von nur drei Tagen sind Veränderungen in der Startformation denkbar. Positiv ist die Rückkehr von Daniel Ertel, der beim Ligaauftakt in Erlbach noch eine Sperre absitzen musste und nun wieder zum Kader gehört. Verzichten müssen die Dorfbuam weiterhin auf die angeschlagenen David Löffler und Sven Hodo.

Die Vorzeichen sind klar: Hankofen-Hailing reist als Bayernligist mit dem Ziel an, die nächste Pokalrunde zu erreichen. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass beim ambitionierten Landesligisten aus Dingolfing eine konzentrierte Leistung erforderlich sein wird, um erneut als Sieger vom Platz zu gehen.

Weiterer Zuwachs für die Abteilung Attacke!

Angreifer Lukas Weidlich wechselt zur SpVgg Hankofen-Hailing. 

Auf den gestandenen Regionalliga-Kicker Marco Stefandl folgt mit Lukas Weidlich ein junger, talentierter Offensivmann. Hankofens Scouting-Fuchs Richard Maierhofer hatte das “Juwel” Weidlich schon länger auf dem Schirm und konnte nun, da der 18-jährige wechselwillig war, zuschnappen.

Ausgebildet wurde der in Geiersthal bei Teisnach wohnhafte 1,85-Schlacks bei “Grün-Weiß” Deggendorf und in der Jahn-Schmiede zu Regensburg. Dort hatte Lukas Weidlich nach einem mehr als nur ordentlichen Einstand – mit fortschreitender Dauer – leider mit Verletzungen zu kämpfen. “Erst habe ich mir das Syndesmoseband gerissen und darauf folgte ein Muskelbündelriss. Im Anschluss habe ich in Bad Kötzting neu Anlauf genommen”, erklärt Lukas Weidlich, der unter anderem am Roten Stegunterschrieb, da Konrad Früchtl seinerzeit den “1. FC” trainierte.

“Lukas ist schnell, trickreich und hat einen guten Abschluss. Dies unterstreichen 15 Tore in seinem ersten Erwachsenenjahr auf Landesligaebene. Dass Lukas beidfüßig stark ist, macht ihn obendrein wertvoll. Was seinen Jahrgang betrifft, zählt er zu den interessantesten Offensiv-Spielern in Niederbayern. Lukas wird bei uns seine Einsatzzeiten kriegen, er weiß aber auch, dass er noch gewisse Dinge verbessern muss. Daran werden wir gemeinsam arbeiten”, sagt Richard Maierhofer, dem bei den Dorfbuam die sportliche Leitung obliegt.

“Es ehrt mich, dass Hankofen bei mir angefragt hat. Jetzt ist es an mir. Ich muss mich reinbeißen, will stets dazulernen und es dem Trainer so schwer wie möglich machen, mich nicht aufzustellen oder auch einzuwechseln. Vor allem körperlich kann ich noch zulegen. Zuletzt war ich Landesliga-Fußball gewohnt. Eine Etage höher wird es noch härter und schneller zugehen. Darauf freue ich mich”, erklärt Lukas Weidlich, der für Hankofen mit der Rückennummer achtzehn auflaufen wird.

Lukas Weidlich wird derzeit zum Mechatroniker ausgebildet und hat bereits mit Benedikt Troffer (Deggendorf), sowie Fabian Hanula (SSV Jahn Regensburg) zusammengespielt. Bevor es ihn zur Spielvereinigung Grün-Weiß Deggendorf verschlug, war er für seinen Heimatverein SpVgg Teisnach und für die SpVgg Ruhmannsfelden aktiv.

0:3-Niederlage in Erlbach.

SpVgg Hankofen-Hailing unterliegt zum Auftakt in Erlbach mit 0:3

Die SpVgg Hankofen-Hailing ist mit einer Niederlage in die neue Bayernliga-Saison gestartet. Im Eröffnungsspiel musste sich die Mannschaft von Trainer Tobias Beck vor 1.537 Zuschauern dem SV Erlbach mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Das Endergebnis fällt dabei etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ.

Vor allem im ersten Durchgang präsentierten sich die „Dorfbuam“ auf Augenhöhe und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten, um selbst in Führung zu gehen. Die Chancen blieben jedoch ungenutzt – und genau das sollte sich kurz vor der Halbzeit rächen. Levin Ramstetter brachte die Gastgeber unmittelbar vor dem Pausenpfiff per Kopf mit 1:0 in Front.

Nach dem Seitenwechsel blieb Hankofen zunächst bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Mit zunehmender Spieldauer übernahm Erlbach jedoch immer mehr die Kontrolle und sorgte in der Schlussphase für die Entscheidung. Thomas Winklbauer erhöhte in der 85. Minute auf 2:0, ehe Luis Dafinger in der Nachspielzeit den 3:0-Endstand markierte.

Auch wenn die Niederlage letztlich verdient war, spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nur bedingt wider. Mit einer konsequenteren Chancenverwertung hätte die Partie durchaus einen anderen Verlauf nehmen können. Am Ende bestätigte sich einmal mehr eine alte Fußballweisheit: Wer seine Möglichkeiten vorne nicht nutzt, wird hinten bestraft.

Viel Zeit zum Hadern bleibt der SpVgg Hankofen-Hailing allerdings nicht. Bereits am Freitag, 24. Juli, bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Dann gastiert der FC Ismaning am Reißinger Bach. Anstoß der Heimpartie ist um 18.30 Uhr.

Am Rande: Neuzugang Marco Stefandl wurde nach einer guten Stunde für Daniel Zormeier eingewechselt.

SV Erlbach – SpVgg Hankofen-Hailing 3:0 (1:0).

Zuschauer: 1.537.

Schiedsrichter: Johannes Wagner (SV Zuchering).

Tore: 1:0 Levin Ramstetter (45.), 2:0 Thomas Winklbauer (85.), 3:0 Luis Dafinger (90.+2.)

SpVgg Hankofen-Hailing: Maier – Nittnaus, Pichlmeier, Stockinger, Troffer (86. Schneider), Berk (63. Gayring), Käufl, Lummer (84. Hanula), Wagner B. (90.+1. Mittig), Lermer, Zormeier (63. Stefandl).

Do. 19.30 Uhr / Eröffnungsspiel in Erlbach!

Die SpVgg Hankofen-Hailing eröffnet am Donnerstagabend mit dem Auswärtsspiel beim SV Erlbach die neue Saison der Bayernliga Süd. Anpfiff der Auftaktpartie ist um 19.30 Uhr. Nach dem einjährigen Intermezzo in der Bayernliga Nord infolge des Regionalliga-Abstiegs 2022/23 kehren die „Dorfbuam“ nun wieder in ihre angestammte Staffel zurück.

Kurz vor dem Saisonstart gelang den Niederbayern mit der Verpflichtung von Marco Stefandl ein echter Transfercoup. Der 28-Jährige bringt reichlich Regionalliga-Erfahrung mit und sorgt dafür, dass sowohl Hankofen als auch der SV Erlbach mit Thomas Winklbauer einen ehemaligen Spieler der SpVgg Bayreuth in ihren Reihen haben. Während Winklbauer aufgrund der Geburt seines zweiten Kindes bislang kaum am Training teilnehmen konnte, präsentiert sich Stefandl in ausgezeichneter Verfassung und brennt auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz. Ob der Neuzugang im Holzland direkt in der Startelf steht, wollten die Verantwortlichen vom Reißinger Bach jedoch nicht verraten.

Erlbachs Trainer Lukas Lechner spricht im Vorfeld der Auseinandersetzung von einer äußerst turbulenten Vorbereitung. Besonders der Zusammenbruch des ehemaligen Hankofener Spielers David Vogl im Testspiel gegen den FC Dingolfing sorgte weit über die Grenzen Bayerns hinaus für Schlagzeilen. Dank des beherzten Eingreifens von Sportmanager Ralf Peiß sowie einer Zuschauerin konnte Schlimmeres verhindert werden.

Sportlich hat sich der SV Erlbach namhaft verstärkt. Viele Experten zählen den Kader zu den stärksten der Bayernliga Süd. Die Verpflichtungen von Christoph Schulz und Denis Ade (beide SV Wacker Burghausen) sowie Sebastian Spinner (TSV Kastl) unterstreichen diesen Anspruch eindrucksvoll. Allerdings müssen die Erlbacher zum Saisonauftakt auf Denis Ade und Simon Hefter verzichten, die beide mit langwierigen Knieverletzungen ausfallen. Entsprechend ist die Vorfreude auf den Ligastart innerhalb der Mannschaft etwas getrübt.

„Da wir zuletzt einige Rückschläge hinnehmen mussten, gehen wir mit einer realistischen Erwartungshaltung in das Spiel gegen Hankofen. Wir freuen uns auf das Eröffnungsspiel vor einer großen Kulisse. Es ist für uns eine Ehre, die neue Saison eröffnen zu dürfen, und wir wollen uns bestmöglich präsentieren. Hankofen hat in den vergangenen Jahren gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Daran wird sich auch nach dem Abstieg nichts ändern“, erklärt Lukas Lechner. Mit Sebastian Thanner steht zudem ein ehemaliger Torhüter der SpVgg Hankofen-Hailing im Kader des SV Erlbach. Auf der Torhüterposition gab es beim SVE im Sommer ohnehin einige Veränderungen: Lorenz Becherer wechselte zum Ligakonkurrenten FC Ismaning, während mit Sebastian Thanner (FC Dingolfing) und Egon Weber (SV Kirchanschöring) zwei neue Schlussmänner verpflichtet wurden. Jonas Eschler komplettiert das Torwartteam, ist aktuell jedoch langzeitverletzt (Kreuzbandriss).

Auch abseits des Tores musste Erlbach personelle Veränderungen verkraften. „Michael Winter ist beruflich nach Regensburg gezogen und hat sich deshalb Fortuna angeschlossen. Der Wechsel von Florian Wiedl nach Buchbach kam für uns dagegen eher überraschend und schmerzt entsprechend“, so Lechner. Rein sportlich verlief die Vorbereitung jedoch erfolgreich. Nachdem der SV Erlbach die vergangene Saison als Tabellenfünfter abgeschlossen hatte, wird zwar öffentlich kein konkretes Saisonziel ausgegeben. Mit Blick auf die Qualität des Kaders erscheint eine erneute Platzierung in der Spitzengruppe jedoch durchaus realistisch. Auch die Vorbereitung der SpVgg Hankofen-Hailing verlief insgesamt ordentlich. Ein erster echter Gradmesser war das 3:3 am vergangenen Wochenende gegen die SpVgg Landshut. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre sogar ein Sieg möglich gewesen.

„Wir wollen in Erlbach gut in die Saison starten, defensiv kompakt stehen und unsere Chancen konsequent nutzen. Vor dem Spiel würden wir einen Punkt sicherlich unterschreiben, aber letztlich kommt es darauf an, wie sich die Partie entwickelt. Erlbach ist gleich zum Auftakt ein echter Prüfstein. Dennoch kennen wir unsere Qualitäten und werden uns keinesfalls verstecken“, betont Hankofens Trainer Tobias Beck.

Verzichten muss Beck möglicherweise auf Sven Hodo und David Löffler. Daniel Ertel steht aufgrund seiner Roten Karte aus der Vorsaison nicht zur Verfügung.

Mitfahrt im Teambus
Wer die Dorfbuam in Erlbach anfeuern will, kann im Mannschaftsbus mitfahren. Der Preis pro Person (Ticket ist nicht inbegriffen) beträgt 15,- Euro und es ist keine Voranmeldung notwendig.

Abfahrts- bzw. Zusteigezeiten:

16:30 Uhr Hankofen, Maierhofer-Bau-Stadion.

16:45 Uhr Volkfestplatz Landau an der Isar.

Dorfbuam holen Offensivmann Marco Stefandl!

Der Bayernligist SpVgg Hankofen-Hailing ist unmittelbar vor dem Saisonstart noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden: Mit der Verpflichtung von Marco Stefandl (28) kann nun Vollzug vermeldet werden.

Stefandl stammt gebürtig aus Zwiesel, wohnt in Kirchdorf im Wald und ist den Zuschauern vom Reißinger Bach nicht nur aus seiner Zeit bei der Spielvereinigung Bayreuth ein Begriff. Der Rechtsfuß wurde einst beim FC Bayern München, sowie beim VfB Stuttgart ausgebildet und ist für die beiden renommierten Vereine sowohl in der U19-Bundesliga, also auch in der Regionalliga aufgelaufen. Es folgte ein Wechsel zu Hannover 96, ehe der Stürmer beim SV Atlas Delmenhorst andockte. Im Anschluss wurde er für mehrere Jahre in Bayreuth heimisch. Als es bei den Wagnerstädtern im Winter 2025/2026 rumorte, kehrte Stefandl nach Delmenhorst zurück, um dort zur Oberliga-Meisterschaft beizutragen. “Jetzt war die Zeit reif für eine neue Herausforderung. Ich wollte wieder heimatnäher spielen und es freut mich sehr, dass ich künftig für Hankofen in der Bayernliga auflaufen darf. Ich habe den Verein stets als sympathisch und vor allem hart arbeitend wahrgenommen. Die Gespräche mit der sportlichen Leitung und Trainer Tobias Beck haben sich gut angefühlt. Da sich unsere Vorstellungen decken, haben wir uns geeinigt”, verrät die neue Nummer neun der Dorfbuam.

“Marco ist ein gestandener Spieler, der bei uns eine Führungsrolle übernehmen soll. Er gilt als mannschaftsdienlich und ist universell einsetzbar, soll uns aber vor allem in der Offensive weiterhelfen. Da Marco im Besitz der B-Lizenz ist, wird er ebenso das Trainerteam unterstützen. Somit sind wir auch in diesem Bereich noch breiter aufgestellt”, erklärt Hankofens sportlicher Leiter Richard Maierhofer abschließend.

Rot steht im gut: Marco Stefandl ist ab sofort im Maierhofer Bau-Stadion sportlich zu Hause.