Am Samstag ist die SpVgg Hankofen ab 14:00 Uhr beim TSV Aubstadt zu Gast.
Ein kurzer Blick auf die Tabelle der Regionalliga Bayern lässt zwar wenig Hoffnung erkennen, dennoch sollte man die Spielvereinigung Hankofen-Hailing noch nicht abschreiben. Der Rückstand auf den ersten Relegationsplatz beträgt sieben Punkte, bei nur noch drei ausstehenden Spielen. Ein zusätzlicher Anreiz könnte sich ergeben, falls Zweitligist Greuther Fürth absteigt – dann müsste auch deren zweite Mannschaft eine Liga tiefer antreten. In diesem Fall würde der vorletzte Tabellenplatz zur Relegation berechtigen. Voraussetzung wäre allerdings, dass Hankofen noch an Viktoria Aschaffenburg vorbeizieht. Die Magath Truppe hat aktuell vier Punkte Vorsprung.
Die Aufgabe am Samstag wird jedoch alles andere als leicht: In der NGN-Arena trifft das Team von Trainer Tobias Beck auf den formstarken TSV Aubstadt. Während die Unterfranken in der vergangenen Saison lange um den Klassenerhalt kämpfen mussten, spielen sie heuer eine starke Runde und stehen aktuell auf Rang sechs. Zwar fehlt es ihnen seit dem Frühjahr etwas an Konstanz, doch das zuvor aufgebaute Punktepolster wiegt dies auf. Vielleicht spielt Hankofen in die Karten, dass Aubstadt weder nach oben noch nach unten großen Druck verspürt. Klar ist jedoch: Die „Dorfbuam“ haben in der Vergangenheit oft bewiesen, dass sie nie frühzeitig abgeschrieben werden dürfen.
Hankofen gilt als unangenehmer Gegner
„Ein Blick auf die Tabelle könnte täuschen und den Eindruck erwecken, dass uns ein leichtes Spiel erwartet. Das ist definitiv nicht der Fall. Hankofen ist ein sehr unbequemer Gegner, für den es um alles geht. Wir müssen an unsere Grenzen gehen und den Sieg unbedingt wollen“, betont Aubstadts Trainer Claudiu Bozesan. „Wir wollen von Beginn an Druck machen, in den Zweikämpfen präsent sein und das Umschaltspiel des Gegners unterbinden.“
Personell müssen die Gastgeber voraussichtlich auf Egor Zelenskiy und Franz Helmer verzichten, zudem ist Max Grimm fraglich. Bei Hankofen fehlen Brian Wagner und Ante Banden. David Löffler nähert sich zwar wieder dem Team, ein Einsatz in dieser Saison erscheint jedoch unwahrscheinlich. „Der Platz in Aubstadt stellt ähnliche Anforderungen wie unser eigenes Stadion. Der Gegner ist individuell stark besetzt und hat sich zu einer etablierten Regionalliga-Mannschaft entwickelt. In den letzten Spielen wollen wir möglichst viele Punkte holen, um für alle Szenarien gerüstet zu sein“, erklärt Hankofens Trainer Tobias Beck, der seinen Vertrag kürzlich verlängert hat.
Das Hinspiel verlief aus Sicht der „Dorfbuam“ äußerst unglücklich: Nach der frühen Führung durch Tobias Gayring (3.) gelang Aubstadt schnell der Ausgleich (16.). In der Nachspielzeit sorgte Radzivon Hushcha schließlich für die Entscheidung (90.+5.). In der Saison 2024/25 lief es hingegen besser – beide Duelle gewann Hankofen jeweils mit 1:0. Ein ähnliches Ergebnis wäre auch diesmal willkommen, im Dorfbuam-Lager.
Ausblick
Am Samstag, den 9. Mai, wird Hankofen voraussichtlich sein letztes Heimspiel der Saison 2025/26 im Maierhofer Bau-Stadion bestreiten. Gegner ist der FV Illertissen, Anpfiff ist um 14:00 Uhr. Tickets sind demnächst online erhältlich.
